Einseitige HD erblich?

Bei einem wissenschaftlichen Vortrag hörte ich den kurzen Hinweis, dass eine einseitge Dysplasie des Hüftgelenks nicht erblich sein könne. Aber sie kommt vor, und natürlich wird je nach Schwere ein solcher Hund aus der Zucht ausgeschlossen. In “HUNDE” vom 20.1.06 befasste sich die wissenschaftliche Beilage der Albert-Heim-Stiftung mit einer Arbeit von Mark Flückiger, et al, Vetsuisse Fakultät der Universität Zürich. Dort geht es um den sog. Schaltwirbel, einen selten vorkommenden Wirbel, der praktisch zwischen letztem Lendenwirbel und Kreuzbein dazwischen “geschaltet” wurde. 4.000 Hunde wurden auf diesen Schaltwirbel untersucht. Interessant ist, dass dieser Wirbel ungleich ausgebildet sein kann und eine Falschlagerung des Beckens verursacht, wodurch eine Fehlbelastung in den Hüftgelenken entstehen kann mit den entsprechenden Verschleißerscheinungen, die als HD gesehen werden können. Dies nur laienhaft und kurz ausgedrückt. siehe auch nächste Collie / Beardie Revue.

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