Angst vor Rohfutter

Ich beziehe mich auf den Comment von Monique bez. Solid Gold und ihrer Angst vor Rohfutter. Darin befindet sich ein Satz zum schädlichen tierischen Fett. Inzwischen ist man beim Menschen schon wieder davon abgekommen, aber wie kommt man darauf, dass beim Hund tierische Fette schädlich sein sollen???? Der Hund ist kein Pflanzenfresser.
Rohfutter ist so einfach, ich verstehe nicht, wie man eine Wissenschaft daraus machen kann. Bei der Anschaffung von Tieren beschäftigt sich jeder mit der Ernährung: Keiner füttert einem Kaninchen Hackfleisch oder einer Katze Möhren. Sicher können wir unseren Hund nicht wie Wölfe ernähren, aber dafür haben sie sich seit vielen 1000 Jahren als die Abfallvertilger des Menschen etabliert und sind alles andere als Nahrungsspezialisten. Sicher, es gab zu jeder Zeit falsch ernährte Hunde, aber kaum so viele kranke und fette Hunde wie heute…
Also nur Mut! Spezielle Fragen?

2 Kommentare

  1. Seit über einem Jahr habe ich meine beiden Kurzhaar-Collies auf Rohfütterung umgestellt und bin völligst begeistert. Ein halbes Jahr vorher fing ich schon an, mich zu informieren und einen Futterplan zusammen zu stellen. Nach diesem fütterte ich nur die ersten Wochen, dann dachte ich mir so ungefähr habe ich das nun im Kopf und fing nicht mehr an, alles genau abzuwiegen. -Mache ich mit meinem Essen ja auch nicht.- Es kommt auch schon mal vor, dass ich zwei Tage hintereinander mal nur Fleisch füttere, dann gibt es die Tage darauf wieder etwas mehr püriertes Gemüse und Obst. Sehe das mittlerweile (musste mich auch erst daran gewöhnen) nicht mehr so eng. Getreideflocken gibt es nur einmal in der Woche an dem fleischlosen Tag. Hierzu kommt dann noch Joghurt o. Quark, Gemüse- u. Obstpampe, ein Eigelb und ab und zu mal etwas Honig. Mehrmals in der Woche bekommen meine Hunde Kräuter, ab und zu mal ein paar Nüsse oder Sonnenblumenkerne und tägl. Öl ins Futter. Ab und zu mal eine Kur mit Bierhefe, Blütenpollen, Hagebuttenpulver, Seealgenmehl etc. Je nachdem ob sie gerade im Fellwechsel sind, viel arbeiten müssen, es Winter ist usw. 2 – 3 mal in der Woche bekommen sie noch Hähnchen-, Enten- o. Putenhälse und auch mal andere nicht zu harte Knochen. Leider neigen meine Hunde sehr schnell zu festem Stuhlgang, da muss man etwas vorsichtiger sein.
    Meine beiden KHC lieben dieses Futter, da bleibt nicht das kleinste Krümelchen im Napf oder im Garten liegen und ich kann es nur jedem empfehlen sich einmal mit diesem Thema zu beschäftigen. – Mittlerweile habe ich auf unserem Hundeplatz schon einige mit dieser Fütterungsweise angesteckt.-
    Sabine

  2. Ich befasse mich schon lange mit dem Thema Ernährung. Und bin so irgendwann auch auf das Roh Füttern gekommen. Meine Erfahrung hat gezeigt, es bekam meinen Hunden und sie mochten es. Zwischendurch bin ich aus Faulheit dann wieder auf FeFu umgestiegen und mangels Einkaufsquellen. Als mein Collie dann krank wurde und Leberprobleme hatte, habe ich sofort wieder auf frisch und roh umgestellt und bekam damit sein Leberproblem wieder in den Griff. Hunde sind keine Pflanzenfresser. Aber ich denke man muß bei der Ernährung durchaus berücksichtigen wie die einzelnen Rassen ursprünglich gehalten wurden und gelebt haben. Sehr oft habe ich gehört das den großen Herdenschutzhunden eine sehr Proteinreiche Ernährung nicht gut tut. Sie aber dafür mit einem hohen Getreide Anteil im Futter gut klar kommen. Bei meinem Collie habe ich übrigens das Futter nicht mit einer Waage berechnet. Er liebte seine Hühnerflügel und all das andere Zeug und er kamm auch mit einer relativ großen Getreide Ration gut klar. Leider, leider verstarb er vor kurzem an einem Hirntumor. Aber auch beim nächsten Hund werde ich wieder die frisch und roh Fütterung einführen. Ich bin absolut überzeugt davon. Meine Hunde waren nie zu dick oder zu dünn. Man kann den Bedarf sehr gut regulieren und auf den einzelnen Hund abstimmen.
    danih

Kommentar hinterlassen