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This entry was posted on Tuesday, December 15th, 2009 at 13:53 and is filed under Collie-News, Gesundheit. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.



Liebe Hundefreunde,
das Thema Profender hat die Gemüter erhitzt. Bitte ziehen wir alle die Lehre daraus, NIEMALS von unserem Tierarzt irgend etwas anzunehmen, ohne dass der Beipackzettel dazu gereicht wird. Dann muss eben eine Kopie gemacht werden! Auch mir ist es wiederholt passiert, dass mir “etwas” mitgegeben wurde oder “etwas” gespritzt wurde ohne Information, um welchen Wirkstoff es sich handelte, vom Beipackzettel ganz zu schweigen.
Erst kürzlich musste ich den Wirkstoff, der auf dem Döschen stand “ergoogeln” und habe daraufhin die Tabletten NICHT verabreicht, sondern eine zweite Meinung eingeholt. Und das war gut so!
Ehrlich, ich bin inzwischen so weit, dass ich mir alles aufschreiben muss, was mir gesagt wird, weil ich es bis zu Hause vergessen habe. Vor allem wenn es mehrere Anweisungen gleichzeitig sind. Nur Mut – Beipackzettel verlangen!!!! Niemals sollte irgendein Medikament verabreicht werden, ohne vorher den Beipackzettel zu lesen, das gilt für Mensch und Tier. Wenigstens eine Rechnung erstellen lassen, die alle verabreichten und mitgegebenen Medikamente auflistet, wie es bei meinen Tierärzten z. B. Gang und Gäbe ist.
Wir wollen doch nicht auf alle wirksamen Medikamente für unsere Hunde verzichten, nur weil ein inzwischen gerade in tierärztlichen Fachkreisen bekannter und ausführlich publizierter Gendefekt bei bestimmten Rassen und deren Mischlingen von den Tierärzten nicht abgeklärt wird, ehe irgend etwas verabreicht wird bzw. Hundehalter nicht bereit sind, ihre Hunde testen zu lassen?!
Im Falle Profender wurden die Tierärzte vom Hersteller inzwischen zusätzlich zu den Hinweisen im Beipackzettel explizit auf die Problematik mit MDR1 betroffenen Hunden hingewiesen. Falsch verabreichtes Profender dürfte also nicht mehr vorkommen.
Ich möchte damit den Blog schließen.
Eva-Maria Krämer
Moin Moin liebe Frau Krämer,
falls sie selbst für den Inhalt dieser Website (Bericht von TA Kirten Tönnies !!!) verantwortlich sind….
1000 und noch mehr DANKE, DANKE, DANKE an Sie!!!!
Unser TA hat mir gestern 2 Pillen profender für unsere 17,8 kg leichte Blue Merle Collie Hündin mitgegeben!
Da ich immer skeptisch bin, habe ich profender gegoogelt und bin bei ihrem Bericht gelandet. Ich bringe das Zeug morgen zurück, diesmal inklusive Hundehaufen für Wurmtest – ich hasse den ganzen Chemiekram (will meinen Hund aber auch knutschen können). Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße von Bärbel Brennecke und Zwergi, Colliedame
Hallo Jürgen,
was für eine Hunderasse hast Du?
Viele Grüße
Produkt ist absolut nicht zu empfehlen
Unser Hund hatte am Verabreichungstag und einen Tag danach wirklich extreme Blähungen und Durchfall (was bestimmt auch nicht angenehm für den Hund gewesen ist)
klares no-go
anscheinend bekommen viele Tierärzte einen extra-Bonus, wenn Sie das Produkt vertreiben.
Hallo Hundefreunde,
leider habe auch ich Profender meinen Hund heutemorgen gegeben, und danach ihm etwas zu fressen gegeben! Mit erschrecken habe ich hier die auswirkungen über sieses Prudukt gelesen.
Schnell habe ich gegenmassnahmen versucht zu ergreifen (Salzwasserlösung führt ein Erbrechen herbei) doch leider schluckte er keinen Tropfen Salzwasser….
Meine Nervosität übertrug sich auf dem Hund, und er Haarte…
Also bin ich mit ihm Gassi gegangen und habe so getan als ob nichts gewesen wäre, ich habe ihm etwas mehr Rennen lassen, wenn diese Tablette schon in ihm ist, dann soll sie auch schnell verbraucht werden, dachte ich mir.
Über 2,5 Stunden unterwegs gewesen…. und es ist nichts passiert…!
Doch er hatte etwas zu schnell Herzrasen gehabt, aber das konnte auch vom laufen kommen.
Für mich waren diese Zeilen hier reine Panik mache…
Hallo,
ich selbst züchte Zwergpinscher und kann leider auch von so einer lebensbedrohlichen Nebenwirkung berichten.
Welpenkäufern rate ich von diesem Produkt ab . Das Risiko ist mir zu groß.
LG Jutta Steinwitz
Samstag, 13.02.2010 2.00 Uhr nachts,war ich froh diese website gefunden zu haben.
Unsere griechische Mischlinshündin bekam auch Profender. Nach ca. 4h ging dann das unkoordinierte Ganzkörper-Muskelzittern und Hecheln los und wir kontaktierten sofort unsere Tierärztin. Laut ihr kann die Reaktion nicht vom Wurmmittel kommen-der Aussendienst von Bayer habe ihr keinerlei Nebenwirkungen genannt, das Mittel könnte man unabhängig von der Futtergabe verabreichen.Als das Zittern und die Krämpfe immer schlimmer wurden und die Augen eine ungewöhnliche Form annahmen fuhren wir zur Praxis (22.30 Uhr). Unsere Tierärztin wusste sich erst gar keinen Rat-alles schien auf eine starke Vergiftung hinzudeuten. Unsere Hündin hatte inzwischen auch 40 Grad Fieber, aber sie war ansprechbar. Wir gingen natürlich alles durch, was der Hund gefressen hatte-nichts traf zu. Nach Spritzen zur Ausleitung und einem Beruhigungsmittel ging es dann mit dem immer noch zitternenden Hund wieder nach Hause.Erst nach der Gabe von Diazepam-Zäpfchen (auch v. der Tierätztin mitbekommen) zuckte unsere Hündin “nur noch” mit den Vorderbeinen….Um 2.00 Uhr wurde ich fündig im Internet-hier auf der website. Nun war klar, woher die Krämpfe kommen. Um 3.00 Uhr gaben wir ihr, weil sie garnicht schlafen konnte-Augen und Vorderpfoten zuckten immer noch- 2 Tabletten mit Baldrian, Melisse und Hopfen und dann kam sie endlich nach einer halben Stunde zur Ruhe…… Meiner Tieräztin berichtete ich von diesen Fällen hier auf der Seite und sie war natürlich zu Recht aufgebracht.
Am nächsten Tag ging es unserer Hündin etwas besser-kein Zucken mehr-die Augen aber tief eingefallen und sie war sehr erschöpft. Sie hat dann den ganzen Tag-bis auf 2 Gänge in den Garten-durchgeschlafen. Heute (2.Tag) geht es ihr wieder besser-wir hoffen nur, dass nicht doch irgendwo etwas zurückbleibt.
Die Art wie Bayer hiermit wirbt (Aussendienst) und umgeht ist in diesem Fall nicht nur “tierschädlich”, sondern auch für die Tierärztin “praxis-schädigend”- ungesehen was die “Eigentümer” durchmachen und bezahlen…
Der Anruf bei Bayer ergab keine weiteren Auskünfte- und was soll die Aufregung- der Hund ist ja nicht gestorben. Interessanterweise wollten sie aber wissen, ob unser Hund ein Colliemischling sei…………
Wichtig ist, dass die Tierärzte die Nebenwirkung melden. Je mehr NW gemeldet werden,um so höher ist die Wahrscheinlichkeit,dass der Hersteller vom zuständigen Amt verpflichtet wird, diese Nebenwirkung öffentlich zu machen bzw. das Arzneimittel aus dem Handel zu nehmen.
Im Moment überlegen wir, ob wir einen Anwalt einschalten.
Wir wünschen allen eine gute Zeit.
Unser “Aussie” Erik ist am 28.01.2010 an dem Zeug fast elendig VERENDET.
Er war Topfit..wie der Tierarzt? vor der Gabe dieser Medikation bemerkte!
Hat nicht viel gefehlt. Es begann nach zwei Stunden! Vier Stunden Krämpfe und heftigsten Schüttelfrost , Puls von 200 oder so und 41,5 Fieber von jetzt auf gleich.
Auch hier keinerlei Infos vom Tierart bekommen und auch keinen Beipackzettel gesehen.
Die Information das mein Hund MDR1 Defekt haben könnte wurde von ihm ebenso nicht erwähnt.
Erik ist immer noch nicht der “Alte”.
Wir hoffen aber das er sich wieder ganz erholen wird
und ihm und uns solche “Tierärzte” und Medikamente nicht mehr begegnen werden.
Ich habe meinen Collies auch dieses Medikament gegeben. Da ich es vom TA zugeschickt bekommen habe, auch ohne Beipackzettel habe ich es meinen Hunden, so wie immer ins Futter getan.
Ich habe 2 +/+, 2 +/- und einen -/- Collie.
Erst jetzt habe ich über diese Risiken erfahren und bin erschüttert. Gott sei Dank haben sich bei meinen Hunden keine Nebenwirkungen gezeigt.
Trotzdem werde ich dieses Medikament jetzt nicht mehr geben.
Ich mussen sagen, der Artikel und die Kommentare haben mich sehr betroffen gemacht, vorallem, da ich selbst meinem Hund auch Profender gebe. Mich hat der Tierarzt auch nicht darauf aufmerksam gemacht, nur als ich den Beipackzettel gelesen habe, habe ich ihn extra deswegen nochmal angerufen. Er hat dann bestätigt, dass man es dem Hund nüchtern verabreichen muss und mindestens 4 Stunden nachher nichts füttern, und meinte, dass es doch eh am Beipackzettel drauf steht, und er annehme, dass der auch gelesen wird. Seitdem lese ich systematisch die Beipackzettel von allen Tiermedikamenten durch genauso wie ich die von meinen Kinder-Medikamenten ja auch durchlese.
Jedenfalls bin ich froh, dass eure Hunde sich so gut davon erholt haben, und bitte: lesen, lesen, lesen!
Hallo,
ich habe gestern meinem Hund Profender verabreicht. Der Tierarzt hat keinerlei Informationen oder Angaben zur Verabreichung gemacht. Entgegen den Empfehlungen des Beipackzettels, den ich ebenfalls nicht mit bekommen habe, war der Hund nicht nüchtern und bekam ca. 4 Stunden nach der Gabe wiederum ihre übliche Mahlzeit. Die Folge war das durch die Nahrung der neue halbsynthetische Wirkstoff in hohen Mengen statt kontinuierlich durch die Darmwand ins Blut resorbiert wurde und sie dadurch die Symptome einer Überdosierung zeigte. Es ging ihr richtig schlecht, sie hat xmal gekotzt. stark erweiterte Pupillen und sabbern.
Nachdem ich mich selbst via Internet über die Vor- und Nachteile von Profender belesen hatte, war ich höchst beunruhigt und sehr verärgert vom Tierarzt nicht aufgeklärt worden zu sein !
Ich habe sie alle 15 min mit dem homöopathischem Mittel Nux vomica behandelt, nicht aus den Augen gelassen und war bereit sie jederzeit einzupacken und in die Tierklinik zu fahren, nach einer langen Nacht haben wir dieses Mittel nun ( soweit ) gut ueberstanden.
Natürlich sind wir froh im Vergleich zum obigen Fall glimpflich davon gekommen zu sein.
Ich möchte mich dem Vorschreiber anschließen und hoffe viele weitere machen mit, erst zu fragen und dann die Medikation zu verabreichen.
Im Zweifel lieber weglassen und sich und sein Haustier nicht unwissend in die Versuchskaninchenreihe der Pharmaindustrie einreihen.
Zudem wünsche ich mir, das die Handlanger der Pharmaindustrie, die Tierärzte, aufklärend und nicht gewinnorientiert handeln.
Danke fürs loswerden können…und hoffe euren vierbeinern geht es allen gut !
Hallo liebe Hundefreunde,
wir haben am 29.12.2009 unserm Collierüden das besagte Wurmmittel morgens gegen 10:00 Uhr verabreicht, bis um 16.00 Uhr machte der Hund keine der beschriebenen (s. Artikel) Anzeichen.
Gefüttert wurde unser Collie morgens um 06:30 Uhr ganz normal – um 15:30 Uhr bekam er noch einige Leckerchen und danach begann, so gegen 16:30 Uhr, sich der Hund merkwürdig zu verhalten, indem er am ganzen Körper zitterte und sich staksig bewegte.
Ein sofortiger Anruf bei unserem Tierarzt, der sich den Hund gegen 17.00 Uhr anschaute und begutachtete, ergab erstmal nur Achselzucken und Nachdenklichkeit – denn er hat ja das vorherige Medikament zur Entwurmung auch immer gut vertragen, und die Bestandteile von Profender seien ja fast identisch.
Der Tierarzt rief dann bei der Firma Bayer (irgendeiner Hotline) an, und schilderte der “freundlichen” Dame am Telefon die Reaktionen unseres Hundes auf das besagte Medikament.
Dort war das Problem schon bekannt und nach einigen, zu beantwortenden Fragen wurde Ihm mitgeteilt, er möge dem Hund ein Beruhigungsmittel (Diazepham) verabreichen und nach ca. 10 – 12 Stunden würden die “Beschwerden” vorüber sein.
Gesagt getan, aber nach einer weiteren 1/2 Stunde bekam unser Collie neben vermehrten krampfartigen Zitteranfällen noch erhöhte Temperatur 39,5° mit tropfendem Speichelfluss.
Wir entschlossen uns mit Absprache des anwesenden Tierarztes, umgehend bei einer bekannten Tierklinik anzurufen, wo uns dringend geraten wurde, den Hund dort vorzustellen.
Dem Arzt in der Tierklinik schilderten wir die vergangenen 3 Stunden Angst und Schrecken!!!
Er gab uns zu verstehen, dass er dieses Medikament für Hunde nicht einsetzen würde und er keinerlei Kenntnisse über die Nebenwirkungen haben würde.
Aber er kannte die Nebenwirkungen von Ivomec bei Collies und für ihn zeigte unser Hund die gleichen Symptome, die beim verabreichen von Ivomec auftreten.
Er gab uns zu verstehen, dass der Hund umgehend ruhiggestellt werden müsse, damit sich durch das immer stärker werdende Zittern (Muskelkrämpfe) keine Wasseransammlungen im Hirnbereich bilden könne, dies kann bis zum Tod des Hundes führen.
Die Chancen, dass der Hund es überlebt standen 50:50, mit diesem Befund konnten wir erstmal die Heimreise antreten.
Sollte sich der Zustand im Laufe der Nacht ändern, würden wir tel. benachrichtigt, ansonsten könnten wir uns am nächsten Vormittag gegen 10:00 Uhr um das Befinden des Hundes erkundigen.
Sie können sich vorstellen wie viel und wie lange wir geschlafen haben – dazu möchte ich noch anmerken, das unser zweiter Collie am zweiten Weihnachtstag, also vor drei Tagen wegen eines chronischen Nierenleiden im Alter von 5 1/2 Jahren eingeschläfert werden musste.
Am nächsten Tag bekamen wir aber “Entwarnung”,
er hat die Nacht sehr gut überstanden und hat nach diversen Infusionen und temperatursenkenden Maßnahmen keine krampfartigen Anzeichen mehr gezeigt – Temperatur und Eiweißwerte hatten sich normalisiert
“Gott sei Dank”
Um 17:00 Uhr konnten wir unseren Hund wieder in die Arme schließen und er hat alles gut überstanden.
Er wird auch keine nachträglichen Schädigungen zurückbehalten.
Im abschließenden Gespräch wurde uns noch berichtet wie der Hund behandelt wurde.
Er hatte beim Erreichen der Tierklinik eine Temperatur von 41,5° und seine Eiweißwerte waren dramatisch erhöht, so, “als wenn man ein Ei in eine heiße Pfanne hauen würde” – Aussage des behandelnden Arztes.
Die Kosten für den Klinikaufenthalt und die Behandlung beliefen sich auf 300,25€, die wir natürlich gern bezahlt haben, dafür das wir heute wieder einen gesunden und immer wieder munterer werdenden Hund haben.
Fazit – bevor eine renommierte Firma (Arzneimittelhersteller) wie Bayer ein solches Medikament auf den Markt bringt (mit allen Mittel den Tierärzten und Kliniken aufdrängt – wie man im Internet nachlesen kann), sollten Sie vielleicht mal darüber nachdenken, welche Auswirkungen nicht nur für das Tier, auch der psychische Druck den betroffenen Familienmitglieder zugemutet wird.
Wir werden unserem Hund n i e wieder unbedenklich ein Medikament verabreichen.
Viele Grüße und einen “guten Rutsch”