Kennel Club öffnet Zuchtbücher Kennel Club opens stud books

Der öffentliche Angriff auf die Seriosität der Rassehundezucht hat Berge bewegt! Endlich werden Gesundheit und Wesen in den Vordergrund gerückt, es ist nun an den Züchter und Zuchtrichtern, mit Taten zu folgen. Ein ganz wesentlicher Schritt war die Öffnung des Zuchtbuches für Hunde, die keinen oder keinen anerkannten Abstammungsnachweis haben, aber von Fachleuten des Kennel Club, London, als rassetypisch gutgeheißen wurden  und somit den Genpool einer Rasse bereichern können. Diese Tiere und ihre Nachkommen über drei Generationen werden mit drei Sternchen gekennzeichnet.

Speziell für die Collies bedeutet das, dass alle Langhaars aus Kurzhaars über diesen Weg in die Langhaarzucht aufgenommen werden könnten. Der Schritt ist mühsam, da alle für die Rasse vom Kennel Club empfohlenen Gesundheitstests durchgeführt werden müssen (an Gentest nur MDR1) und die Registrierung 100 Pfund kostet. Man möchte damit verhindern, dass leichtfertig Hunde ins Register aufgenommen werden. Vielmehr sollen sie die Zucht bereichern. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge in England weiter entwickeln.

Auch könnten die Bearded Collies mit Farmherkunft auf diese Weise in die Zucht gelangen. Dagegen haben sich bislang die britischen Beardiezüchter erfolgreich verwahrt und befürchten den gesundheitlichen Ruin der Rasse… Eine Züchterin hat sich einen Zuchtstamm aufgebaut, der nun offiziell in den Genpool einfließen kann, wie es in Deutschland und Frankreich schon über die Registrierung geschehen ist. The Kennel Club opens the studbooks and accepts registration of dogs that are typical specimen of a breed but have no or no recognised pedigree. This is a measure to widen the gen pools of pedigree dogs and is seen critically by many breeders. Yet most breeds once evolved through dogs that “looked like” and nothing more than that! Hopefully this opens doors for farm Beardies and Rough Collies from Smooth parentage.

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