84.000

Noch kein Jahr ist vergangen und schon sind aus aller Welt an die 84.000 Collies mit Tausenden von Fotos zusammengetragen worden. Dank den vielen eifrigen Teilnehmern! Und es könnten 300.000 werden wie z.B. bei den Whippets, für die als erstes solch ein Archiv erarbeitet wurde und das für die Whippetzüchter weltweit nicht mehr wegzudenken ist.  

Wozu ein Archiv?
Zunächst: Es soll und kann KEIN Zuchtbuch ersetzen. Es ist ein Archiv, worin Daten gesammelt, international zusammengeführt und für kommende Generationen bewahrt werden. HEUTE IST DIE HISTORIE VON MORGEN! Wer so lange dabei ist wie ich hat das am eigenen Leib erfahren. Aktive Züchter, tolle Hunde, die meine Jugend beherrschten kennt heute kaum noch jemand… und doch beruhen unsere Hunde auf deren Bemühungen und züchterischen Entscheidungen. 

Mein persönliches Engagement beruht auf der Erforschung der Herkunft unserer Rassehunde allgemein und im speziellen des Collies, die große Liebe meiner Kindheit und Jugend. Dafür sammelte ich in Ermangelung des Internets Ahnentafeln, Fotos und Zuchtbücher bis zurück ins 19. Jahrhundert, um wirklich tief in die Geschichte der Rasse eindringen zu können. Es wäre schade, wenn dieses Material nicht zugänglich gemacht würde. 

Warum dieses Archiv?

Es ist technisch auf dem neuesten Stand, wird professionell betreut, ständig überarbeitet und ergänzt. Es ist übersichtlich gestaltet, leicht zu bedienen und erlaubt eine Fülle an Informationen. Viele Rassen machen es sich inzwischen zunutze. 

Jeder kann mitmachen – 

aber man sollte vorher die Richtlinien lesen. Bedenken, es könne Missbrauch betrieben werden, können wir ausräumen. Bei jedem Eintrag ist genau mit Datum und Uhrzeit nachzuvollziehen wer wann was eingegeben oder geändert hat. Wird Missbrauch entdeckt, kann der Nutzer gesperrt werde. Wer nicht arbeitet macht keine Fehler – sie passieren natürlich. Selbst die Zuchtbücher oder Ahnentafeln sind voll davon. Zumindest so lange sie nicht voll digitalisiert waren, denn bei allen Einträgen vom Wurfmeldeschein bis hin zum Tippen der Ahnentafeln sind Fehler vorprogrammiert. Für Unstimmigkeiten zwischen Ahnentafel und Zuchtbuch z.B. oder aus der Überlieferung heraus, gibt es ein eigenes Hinweisfeld. Die Nutzer können untereinander oder mit den “admins” in Kontakt treten und bei den Züchtern kann die Website für direkten Kontakt eingegeben werden. 

Der praktische Nutzen

des Archivs liegt vor allem in den Auswertungen der Stammbaumanalyse. Man kann z.B. bis 10 Generationen, sofern alle Hunde eingetragen wurden, die Verwandtschaftsverhältnisse mit Inzucht und Ahnenverlust nachvollziehen. Unglaublich spannend! Bis 5 Generationen wägen wir uns oft in Sicherheit, doch die 7. Generation zeigt auf, wie eng dennoch die Hunde gezogen sind und bei 10 Generationen ist oft nur noch ein Bruchteil der insgesamt möglichen Vorfahren vorhanden. Vermeintliche Outcross-Verpaarungen sind es nicht wirklich. Ich finde es so interessant zu sehen, welche Hunde dann anteilsmäßig eine Abstammung dominieren. Kenne ich sie? Will ich sie? Will ich sie beim Partner überhaupt noch haben oder lieber vermeiden? Die Funktion Testverpaarungen hilft ungemein. Auch können alle für die Rasse wichtigen Gesundheitswerte eingetragen werden und eine Ahnentafel einschl. dieser Werte erstellt werden. 

10 Generationen und Fotos

Deshalb ist es so wichtig, und das ist meine Aufgabe, die zurück liegenden Generationen aufzufüllen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Erfreulicherweise ist das für erstaunlich viele Hunde gelungen. Wenn dann noch Fotomaterial einen kleinen Hinweis auf den Typ des betreffenden Hundes erlaubt, ist das wunderbar. Daher bemühe ich mich so viele alte Fotos zusammen zu tragen und noch erreichbare Züchter um deren Fotos zu bitten. 

Entdecken

Unter diesem Button finden Sie täglich eine zufällig generierte Auswahl von Fotos vom 19. Jh. bis heute – jeden Tag eine neue spannende Reise. Vom Foto aus gelangen Sie direkt auf  die Daten des Hundes. 

Schauen Sie rein – viel Spaß! Vorsicht: Das Archiv macht süchtig… und lässt Zeit und Raum vergessen!