Das Ende der Dackel? Was hat es mit der Dackellähme auf sich?

Qualzucht ist heute ein Schlagwort, wenn es um Rassehunde geht. In den Blickpunkt ist auch unser Dackel geraten, zweifellos eine der beliebtesten Rassen weltweit. Und das aus gutem Grund – Dackel sind wunderbare Hausgenossen, wenn man sie mit Konsequenz und Humor zu nehmen weiß. ABER Dackel haben ein großes Problem: Die Dackellähme. Eine furchtbare Krankheit, die in vielen Fällen behoben werden kann, dennoch mit großem Leid für den Hund verbunden ist. ABER nicht jeder Dackel bekommt sie… Bei meinen Recherchen zum KOSMOS Hundeführer erklärte mir vor Jahren ein Zuchtverantwortlicher und selbst Orthopäde, dass nicht alle Linien und Familien betroffen sind. Wie es schein am wenigsten die Rauhaar. Auch sei ein Schonen zur Vorbeugung nicht gut. Warum die Rauhaar am wenigsten? Ich gehe davon aus, dass jagdlich geführte Teckel mehrheitlich rauhaarig sind und die Züchter eine strenge Auslese auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit betreiben, und die Hunde viel angemessene Bewegung bekommen.

Das Rätselraten hat ein Ende

Im Zug moderner Gentechnik ist man der Dackellähme auf die Spur gekommen und warum man tatsächlich durch konsequente Auslese die Krankheit vermeiden kann. Zwei Gene sind verantwortlich für die Dackellähme, einmal Bandscheibenvorfall und die Kurzbeinigkeit. Man kann also die Veranlagung zur Dackellähme unterbinden und trotzdem einen kurzbeinigen Hund erhalten, der seine Bauarbeit leisten kann.

Hervorragende und umfassende Informationen zum Thema auf der Website der Dackelfreunde.de.

Lt. Standard soll die Bodenfreiheit (Abstand Brustkorb zum Boden) 1/3 der Schulterhöhe betragen. Das wird hier knapp erreicht.
Teckel aus den 1980er Jahren in England, wo tatsächlich sehr „bodennahe“ Teckel gezüchtet wurden. Beim Langhaar ist das schwierig zu sehen, aber es ist klar, dass dieser Hund sehr bodennah ist.
Der Wälderdackel hat eine Schulterhöhe bis 40 cm und relativ kurze Beine beibehalten. Allerdings wird er nicht für die Bauarbeit gezüchtet.