RallyO Training

RallyO ist eine noch relativ neue Sportart, die sich aber rasend schnell wachsender Beliebtheit erfreut. Der große Unterschied zu anderen Sportarten ist, dass man sich nicht an einen Verein binden muss, sondern gegen Entgelt das Training bei Hundeschulen oder in Vereinen absolvieren und dann ebenfalls ohne Vereinszugehörigkeit, Leistungskarte etc. an den Turnieren teilnehmen kann. Hund und Mensch werden keine körperlichen Anstrengungen abverlangt, so dass jeder Zwei- und Vierbeiner mitmachen kann, auch wenn er gehandicapt oder älter ist. Verlangt wird, dass man binnen vier Minuten einen Parcours absolviert. Auf Schildern wird angesag, was zu tun ist. Es handelt sich um Kombinationen zwischen Fußarbeit, Sitz, Platz, Steh – mehr im Grunde nicht. Da gibt es dann raffinierte Ecken, Slaloms, Kehrtwendungen, die man natürlich üben muss und je perfekter die Ausführung desto höher die Punktzahl. Bei einer bestimmten Punktzahl steigt man in die nächst höhere und schwierigere Klasse auf. Das Schöne ist, man darf mit dem Hund reden, ihn loben und motivieren! Am Ende einer Übung darf er auch ein Leckerchen bekommen, was bei so manchem Hund die Aufmerksamkeit wesentlich erhöht. All diese Übungen kann man zu Hause in der Wohnung, im Garten und auf jedem Spaziergang durchführen. Man kann sich im Internet die Schilder ausdrucken und turniergerecht trainieren, wenn man das möchte. Eine schöne Beschäftigung mit dem Hund. Der große Erfolg dieses Sports lag darin, diese Lücke zu füllen, sich eben nicht organisieren zu müssen und nichts abverlangt wird, das man nicht gut leisten kann. Ich hoffe nur, dass es so entspannt bleiben möge, so wie wir uns das ja auch am Anfang bei Agility vorgestellt hatten. 

Hier sehen wir Gatsby – Clubsieger Karibuni Harvest Moon beim Training mit Witha Schulze.