Wolfsschütze vor Gericht

Weil er eine Geldstrafe von 2.500 Euro ablehnte, kommt es nun zur Gerichtsverhandlung. Ich hoffe sehr, dass man ihm die Verwechslung nicht abnimmt, denn Presse und Fernsehen haben sich gerade in dieser Gegen überschlagen mit Meldungen und Fotos. Dass ausgerechnet ein aktiver Jäger davon nichts mitbekommen hat und gleich zielsicher trifft wird die Richter wohl nicht beeindrucken… Pressebericht

Das Foto von dem wunderschönen weißen Wolf stammt von Magdalena Grenz.

4 Kommentare

  1. Hallo,

    ich habe letztens irgendwo gelesen, dass ein Jäger eine Identifizierungspflicht hat, bevor er etwas schießt. Wenn er das nicht kann, ist er nicht mehr fähig, eine Jagd kompetent auszuführen. Leider sind das in der Regel Geldsäcke, die mit ihrer ignoranten Einstellung durchkommen. Die wollen keine Wölfe in ihren Revieren, weil die Jagd dann extrem eingeschränkt wird.

    Die leidtragenden sind dann wie so oft die Tiere!

    Liebe Grüße

    Dunja

    • Ich weiß auch, dass es nicht so einfach einfach nur zu schießen, schon mal gar nicht auf Haustiere… den genauen Gesetzestext habe ich nicht präsent. Aber dann gibt es immer noch den Unterschied zwischen Vorsatz und fahrlässig, der den erheblichen juristischen Unterschied ausmacht und kaum nachweisbar ist. Ich habe aber das Gefühl, dass die Jägerschaft im Moment sehr unter Druck steht und vielleicht gibt das jetzt ein Bauernopfer… Jemand der schießt und sich seiner Sache nicht sicher ist ist sowieso allgemeingefährlich und dürfte keinen Waffenschein besitzen.

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